Der Presseverteiler: richtig aufgebaut und gepflegt

Die Pressemitteilung ist geschrieben, nun geht es an die Verteilung. Dazu müssen Sie die Medien anschreiben, die von Ihren "Kunden" gelesen werden. Es darf nicht Ihr alleiniges Ziel sein, möglichst viel Berichterstattung zu haben, sondern die muss auch in den relevanten Medien erscheinen.

Dazu erstellen Sie einen Presseverteiler. Rundfunk und Fernsehen werden Ihnen wohl, zumindest am anfang aus Kostengründen, nicht zugänglich sein. Konzentrieren Sie sich auf die Printpresse (Zeitungen). Da in den meisten Fällen das Bürgerschaftliche Engagement lokal stattfindet, werden wohl auch die lokalen Tageszeitungen für Sie von Bedeutung sein. Vielerorts gibt es jedoch kostenfreie Zeitungen, die hauptsächlich sich über Werbung finanzieren. Schauen Sie einmal in Ihren Briefkasten, was da wöchentlich für Werbezeitungen kommen.

Sprechen sie mit den jeweiligen Redaktionen, ob sie nicht ür Sie auch ab und zu einen Artikel veröffentlichen können, ohne dass Sie gleich Werbung schalten müssen. Manche der Redaktionen sind sehr aufgeschlossen, wenn sie seriöse Berichterstattung zu lokalen Themen erhalten.

Was gehört alles in einen guten Presseverteiler?

Zum Aufbau eignet sich die Tabellendarstellung, Excel, ist sehr verbreitet.

Ein Datensatz Ihres Presseverteilers sollte folgende Datenfelder enthalten:

  • Medium, Titel
  • Medium, Ressort
  • Redakteur/in, Anrede
  • Redakteur/in, Vorname
  • Redakteur/in, Nachname
  • Anschrift, Straße
  • Anschrift, Postleitzahl
  • Anschrift, Stadt
  • Kontakt, Telefon
  • Kontakt, Fax
  • Kontakt, E-Mail-Adresse

Das Muster für eine Datenstruktur können Sie über das EFI-Wissensaustausch-Portal downloaden und für Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen.

Wichtig

Wichtig: Journalisten erreichen Tag für Tag zahlreiche Pressemitteilungen. Daher ist es besonders wichtig, die Pressemitteilungen kurz, einfach und zielgruppenorientiert zu schreiben. Versetzen Sie sich in die Rolle eines Journalisten, wenn Sie eine Pressemitteilung schreiben.