EFI: mehr als eine Abkürzung. Eine Vision steht dahinter

Erfahrungswissen für Initiativen

Im Jahre 2002 startete das BMFSFJ ein Bundesmodellprogramm bei dem rund 1.000 Ältere zu seniorTrainerinnen und seniorTrainer weitergebildet wurden.

Mit diesem Werbefilm, Titel "Runter vom Sofa", wurde offiziell für das Bundesmodellprogramm geworben.


Was ist EFI

Erfahrungswissen für Initiativen (EFI) war die Bezeichnung für ein Bundesmodellprogramm zur Gewinnung und Qualifizierung lebens- und berufserfahrener Menschen für ein selbstgewähltes und selbstgestaltetes bürgerschaftliches Engagement in der nachberuflichen Zeit. Die Weiterbildung erfolgt nach einem bundesweit gültigen Curriculum.

Die Absolventen der Qualifizierung erhielten das Zertifikat „seniorTrainerin“. Oft bezeichnen sie sich auch als „EFIs“.

seniorTrainerinnen unterstützen bestehende Gruppen im freiwilligen Engagement und initiieren neue Projekte beziehungsweise Gruppen, die sich zu selbstbestimmten Zielen sozial engagieren.

Organisatorische Verortung

Nach dem Ende des Bundesmodellprogramms wurde das Projekt in einigen Bundesländern weitergeführt.

2006 wurde die Bundesarbeitsgemeinschaft EFI Deutschland e.V. gegründet. Diese Intiative scheiterte aber. Die Mitgliederversammlung von EFI Deutschland e.V.beschloss in der Mitgliederversammlung am 11. März 2010 die Auflösung des Vereins EFI Deutschland e.V.

In Bayern wurde die Landesarbeitsgemeinschaft EFI Bayern am 28.5.2009 von 17 seniorTrainerinnen und seniorTrainern gegründet. EFI Bayern berichtete auf seiner Webseite.

Kurz nach der Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins EFI Deutschland wurde die BAG seniorTrainer gegründet. Die Bundesarbeitsgemeinschaft seniorTrainerin (BAGsT) ist der Zusammenschluss von erfahrenen seniorTrainerinnen und seniorTrainern (sT) aus mehreren Bundesländern, die sich zusammengefunden haben, um die in den vergangenen 10 Jahren gesammelten Erfahrungen aus dem Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)“ das von 2002 bis 2006 lief,zu nutzen, um sie allen EFI-Länderorganisationen zur Verfügung zu stellen. Sie fördert die Vernetzung der Länder untereinander und dient dem Erfahrungsaustausch. Sie möchte Entwicklungen in den Ländern unterstützen und dem bürgerschaftlichen Engagement von seniorTrainerinnen bundesweit einen höheren Stellenwert geben. Detailinformationen gibt es auf der Webseite der BAGsT.

Die Landesarbeitsgemeinschaft EFI Bayern e.V.

In der Präambel der Satzung von EFI Bayern e.V. heißt es:

Im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Erfahrungswissen für Initiativen“ (EFI) wurden wichtige Erkenntnisse gesammelt, unter welchen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen ältere Menschen, dazu bereit sind, sich in neuen Formen bürgerschaftlich zu engagieren.

EFI Bayern vertritt die Interessen der ehrenamtlich arbeitenden bayerischen seniorTrainerin, um die im Modellprogramm entwickelten Erfahrungen zu einer neuen Verantwortungsrolle nachhaltig zu sichern, bekannt zu machen, weiter zu entwickeln und die Umsetzung zu unterstützen.

seniorTrainerin und seniorKompetenzteams verstehen sich als unabhängige Förderer des bürgerschaftlichen Engagements und unterstützen Politik, Wirtschaft und Gemeinwesen, sich für neue Formen der Verantwortungsübernahme durch engagierte Ältere zu öffnen.


Die primären Ziele von EFI Bayern e.V. sind:

  • Interessenvertretung für alle seniorTrainerinnen und seniorTrainer (sT) in Bayern
  • Förderung der Vernetzung des Erfahrungsaustauschs unter den sT
  • Weiterbildungsangebote, um Ältere fit für das Bürgerschaftliche Engagement zu machen.

Die sich daraus ergebenden Bausteine bilden die im Nachfolgenden beschriebene

seniorTrainerin Community in Bayern

Symbol für Projekte